Avatar

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Das Avatar Evangelium

Filme sind heute die populärsten Mitteln, Kulturen weltweit zu beeinflussen. Sie waren darin den größeren Teil eines Jahrhunderts erfolgreich. Sie wurden immer, und werden auch heute zum Belehren verwendet.

Obgleich die meisten Leute sie schlicht als Zerstreuungskost oder eine Art der Unterhaltung ansehen, lehren sie dennoch etwas. Diese Tatsache wurde mir in meinen vorchristlichen Tagen auf schockierende Weise klar, als ich mich als Drehbuchautor im Iran für eine Hollywoodproduktion aufhielt. Es war die Zeit 1979 gerade vor dem Umsturz des Schahs. Die Revolution wurde buchstäblich durch moslemische Geistliche entzündet, die ihren Anhängern befohlen hatten, Kinos (voll mit Zuschauern) in Brand zu stecken. Es war ein Protest gegen die Lehre und den Einfluss der westlichen Kultur, die in den Filmen enthalten war, besonders gegen die zur Schau gestellte Unmoral und das verderbte Verhalten. Kein Ort scheint außerhalb des Einflussbereiches von Filmen zu sein, egal wohin man in diesen Tagen reist, aber offensichtlich mit weniger drastischen Reaktionen und Folgen.

Das trifft gewiss zu für einen der bis heute teuersten Filme, die eine Viertelmilliarde Dollar teure Produktion von Avatar, die bereits 2 Milliarden Dollar eingespielt hat. Kein Film bis jetzt hat seinen phänomenalen Produktionswert erreicht, indem man eine phantastische Welt von im Computer erzeugten Charakteren schuf, die nahtlos mit den körperlichen Schauspielern und der Welt, die wir kennen, zusammenpassen und mit ihnen in Wechselwirkung treten. Glaubwürdigkeit ist die alles entscheidende Qualität jedweden Films, und auch aus den kritischsten Kinobesuchern macht Avatar Gläubige - und wenige von ihnen würden sich beklagen, dass diese außerordentliche Produktion nicht das Geld für die Eintrittskarte wert war.

Mein Ziel beim Schreiben dieses Artikels ist es nicht, mich über die Filmproduktion zu beklagen (ich bezahlte den Eintrittspreis für eine Seniorenkarte in der Nachmittagsvorstellung, somit fühlte ich mich kaum betrogen), sondern meine Sichtweise über die in Avatar mitgeteilte Theologie zu vermitteln. Wir bei TBC haben Anfragen von besorgten Eltern erhalten, die nicht sicher waren, ob es für ihre jungen Teens angemessen sei, den Film anzuschauen und wissen wollten, wie sie den Filminhalt mit ihnen diskutieren sollten. Die Theologie von Avatar ist meine Hauptsorge.

Zuerst sollte es nicht überraschen, dass die Glaubensansichten der meisten Leute nicht auf die Sonntagsschule oder die Lehre in der Gemeinde, sondern eher auf religiöse Vorstellungen zurückzuführen sind, die sie im Laufe ihres Lebens aus einer breiten Vielzahl von Quellen aufgreifen. Bevor ich zum Beispiel wiedergeboren und biblischer Christ wurde, hatte ich - als Katholik aufwachsend - sehr viel religiösen Unterricht erhalten, dem ich alle Sorten von sich widersprechenden spirituellen Vorstellungen hinzufügte, von Reinkarnation über Leugnen der Hölle bis zur allumfassenden Rettung eines jeden. Ich hatte mich mit Leuten unterhalten, die behaupten, die Bibel als ihre einzige Quelle des Glaubens und Praxis zu haben, die aber dennoch Vorstellungen hatten, die sie Oprah Winfrey oder einigen ihrer New Age Gäste entnommen hatten. Die Menschheit im Allgemeinen scheint ein Magnet für alle Sorten Ansichten über Gott zu sein, und das schließt nicht nur die sehr religiösen, sondern auch die agnostischen und atheistischen Ansichten gleichermaßen ein.

Filme lehren oft Theologie. Manche haben unsere letzten beiden Generationen hinsichtlich des Charakters und der Eigenschaften Gottes stark beeinflusst, und vielleicht keine mehr als die Krieg der Sterne Serie, welche in den späten 1970ern begann. Diese Serie stellte die oberste Gottheit als eine unpersönliche, amoralische Energie „Kraft" dar, die man durch mentale Techniken anzapfen und für die eigenen Zwecke verwendet könnte. „Möge die Kraft mit dir sein" wurde sogar von manchen aufrichtigen (aber aufrichtig falsch liegenden!) Christen so interpretiert, dass Jesus die wahre „Kraft" ist. Solch eine Werbung weist Jesus Eigenschaften zu, die Seinen Charakter, wie er in der Schrift vorgestellt wird, verdrehen und erniedrigen - was auf einen „anderen Jesus" hinausläuft. Krieg der Sterne verpackte die Ansichten und Praktiken des Hinduismus in eine High-tech Science Fiktion Sage. Obi Wan war ein Zauberer. Yoda war in Anlage und Praxis ein Yogi, und die unglaublich erfolgreiche Filmserie trieb östlichen Mystizismus in die Köpfe der westlichen Jugendlichen. Avatar macht dasselbe für den Schamanismus.

Der Schamanismus ist die Religion der Natur und Geister, und ist die meistverbreitete aller Religionen auf der Welt. Man findet ihn bei jedem Eingeborenenvolk auf der ganzen Erde, und seine Glaubensansichten und Techniken sind dieselben, wo immer man ihn findet. Das ist der Tatsache zu verdanken, dass der Schamanismus eine Praxis ist, die aus der Sphäre der Geister kommt, die Geister selbst aber unterliegen keinen geographischen Schranken. Der Begriff Schamane kommt von dem Tungusvolk in Sibirien. Anthropologen zogen diesen Begriff dem des „Medizinmannes", „Hexenmeisters", „Zauberers" usw. vor. Laut der berühmten Autorität Michael Harner, der Anthropologen wie auch Schamane ist, „begibt sich ein Schamane nach Belieben in einen veränderten Bewusstseinszustand, um Wissen und Macht zu erlangen und um anderen Personen zu helfen. Der Schamane hat mindestens einen, und üblicherweise mehrere ‚Geister' in seinem persönlichen Dienst. Um seine Arbeit auszuführen, hängt der Schamane von einer speziellen, persönlichen Macht ab, die üblicherweise von seinen Schutz und Hilfsgeistern bereitgestellt wird."

Avatar ist eine spektakuläre Plattform, um den Schamanismus zu predigen. Die Handlung der Geschichte ist weder einmalig noch kompliziert. Ein entfernter, Mondartiger Planet namens Pandora wird von einem Unternehmen kolonisiert, das ein für die Erde, die durch die Ausbeutung ihrer eigenen, natürlichen Ressourcen geplündert worden ist, sehr wertvolles Metall abbaut. Das Unternehmen wird jedoch durch einen eingeborenen, humanoiden Stamm namens Na'vi behindert, dessen Dorf und Land auf der Hauptader des wertvollen Metalls liegen. Diplomatische Versuche, die Na'vi zu überzeugen, woandershin umzusiedeln, sind hauptsächlich aufgrund der schamanistischen Religion der Na'vi gescheitert. Sie beten die Göttin Eywa an, die der griechischen Göttin Gaia, oder Mutter Erde, sehr ähnelt. Eywa scheint eine unpersönliche, Gottähnliche Kraft zu sein, die für die Aufrechterhaltung des Gleichgewichts allen Lebens verantwortlich ist. Alles in Pandora ist mit Eywa mystisch und biologisch verknüpft. Der biologische Schwerpunkt verstärkt die entscheidende Notwendigkeit, das physikalische, ökologische System des Planeten für das zukünftige Überleben zu bewahren. Um die Verbundenheit aller Lebensformen zu demonstrieren, richten sich die Na'vi entweder in Dankbarkeit oder reumütig an die Geister der Tiere, die als Nahrung oder in Selbstverteidigung getötet wurden.

Nichts Derartiges wird bei den Menschen gefunden. Das Bergbauunternehmen wird von gedungenen Söldnern beschützt, die sich darauf vorbereiten, die Na'vi zu entfernen, sollten sie sich letztendlich weigern, ihr Land zu räumen.

Der Held des Films ist ein doppelseitig gelähmter, ehemaliger Marinesoldat (Jake Sully), der den Weg der Na'vi lernt, indem er einen Na'vi-menschlichen Hybridkörper benutzt, einer Schöpfung unglaublich fortschrittlicher Biotechnologie. Man nennt ihn einen Avatar. Jake wird in seinem Avatarkörper von den Na'vi akzeptiert, weil er erste Zeichen zeigt, dass er für ein bestimmtes Ziel von Eywa und den Geistern begünstigt wird.

Regisseur und Schriftsteller James Cameron macht seine theologische (und ökologische Neigung) in beinahe jeder Filmszene ziemlich deutlich. Der Titel des Films und die Bilder von den Na'vi leiten sich vom Hindugott Krishna ab, einem blauhäutigen, fleischgewordenen Avatar des Gottes Vishnu. Der Hinduismus lehrt, dass sich Avatare in der ganzen Geschichte in menschlicher und/oder tierischer Form manifestiert haben, um das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse wiederherzustellen. Der Schwerpunkt im Film liegt auf Bäumen, was bei allen Varianten des Schamanismus vorkommt. Der riesige Heimatbaum, der den Na'viklan beherbergte und beim Angriff der Menschen zerstört wird, ist symbolisch für Eywa, welche die Na'vi durch „Mutter" Natur versorgt. Der leuchtende Baum der Seelen, durch den man direkt mit Eywa kommunizieren kann, ist auch ein Machtzentrum, das Seelen in andere Körper hinüberbringen kann. Im traditionellen Schamanismus ist der Baum ein universelles Kommunikationsmedium für diese Kulturen, um mit gestorbenen Schamanen, Vorfahren und den Geistern selbst in Verbindung zu treten.

Cameron hat dem Schamanismus der Eingeborenen seinen eigenen Dreh hinzugefügt, indem er die Na'vi mit Eywa, Geistern und Tieren durch Glasfaseroptik in ihren geflochtenen Haarzöpfen kommunizieren lässt. Die Na'vi stöpseln die Strähnen in ähnlich passende Vorrichtungen, die man auch in Tieren und Pflanzen findet. Obgleich das nicht zur tatsächlichen Praxis des Schamanismus passt, reflektiert dies die Notwendigkeit, einen Gott zu „erfahren", den man nicht durch Vernunft, Intellekt oder Wissenschaft „kennen" kann. Es löst auch ein Problem für Cameron, den Filmemacher. Bei dieser Entscheidung, die ohne Zweifel mit dem Einspielergebnis zu tun hat, vermeidet er die üblicherweise von Schamanen verwendete Methode, die Geister zu kontaktieren: halluzinogene Drogen zu inhalieren oder zu trinken. Hätten Na'vi Drogen genommen, wäre Avatar gewiss aus der „für Jugendliche geeignet" Einstufung heraus gefallen, und eine Altergruppe wäre ausgeschlossen gewesen, die dazu neigt, einen solchen Film viele, viele Male anzusehen, wie auch ein Topkonsument der mit Avatar verknüpften Handelsware zu sein.

Im echten Schamanismus gibt es kein physisches „Einstöpseln" oder direkte biologische Verbindung zu den Geistern. Geister sind nichtphysische Gebilde. Anders als die Drogen, die genommen werden, um einen veränderten Bewusstseinszustand herzustellen, ist die Verbindungsaufnahme mit den Geistern ein mentaler Prozess. Doch Camerons Abweichung vom echten Schamanismus führt letztendlich zum Glauben an Eywa. Dr. Grace Augustine, die Wissenschaftlerin im Film, verkündet, dass all die so genannten spirituellen Phänomene, die sie auf Pandora beobachtet hat, biologisch erklärt werden können. Am Ende jedoch erlebt Dr. Grace einen Wandel. Als sie sterbend neben dem Seelenbaum liegt, sind ihre letzten Worte die einer Materialistin, welche ihrer „Erfahrung" Vorrang vor ihrer „Wissenschaft" gibt, als sie ihren Glauben an die pantheistische Göttin der Na'vi erklärt: „Eywa - ich sehe sie. Sie ist wirklich!" Grace wurde zu dem, was C.S. Lewis als ideales Werk Satans beschreibt - ein „materialistischer Zauberer". Sie unterwarf sich einem „Kraft" Gott, ohne die Wirklichkeit von persönlichen Geistern, d.h. Dämonen, hinter einem solchen Wesen anzuerkennen. Andererseits vertraut sich Jake völlig der „natürlichen" Lebensweise der Na'vi und ihrer Muttergottheit Eywa an, obgleich er ursprünglich das „Bäume umarmende" Zeugs der Na'vi gering geschätzt hat.

Nach der Lektüre von Aberdutzend Kommentaren junger Leute, die von der Theologie in Avatar sehr angetan sind, wird offenbar, dass sein falsches Evangelium weltweit fruchtbaren Boden findet, indem es Millionen Kinobesucher in den Schamanismus einführt und anlockt.

James Cameron hat das gezeigt, was die Bibel „Dämonenlehren" nennt, die von Satan, dem Vater aller Lügen, vorangetrieben und direkt von Dämonen gelehrt werden. Camerons heidnischer Glaube steht den biblischen Lehren diametral gegenüber. Überdies ist seine idealistische Sichtweise von der natürlichen Reinheit eines Eingeborenenstamms wie der Na'vi reine Propaganda (siehe mein Interview mit einem früheren Yanamamo Schamanen im TBC 11/2003). Der Glaube, Naturalismus bringe ein harmonisches, fruchtbares und friedliches Leben hervor, ist eine Lüge, welche viele Anthropologen lehren, doch steht sie mit der Erfahrung jeder schamanischen Gesellschaft, wo immer man sie finden mag, in Widerspruch. Wie kann ich so sicher sein? Alle Eingeborenengruppen bestehen aus Leuten, die wie alle Leute überall Sünder sind. Dieses angeborene Übel wird überdies von Lügengeistern verschlimmert, die erpicht darauf sind, die Menschen, die ihre Knechte geworden sind, zu täuschen und zu zerstören. Kein Anthropologe hat je einen Stamm zeigen können, der nicht dieser zerstörerischen Bedingung unterlag.

Cameron hat gewiss das Recht, das schamanische Evangelium von Avatar zu predigen. Christen sollte sich jedoch bewusst sein, was ihnen zusammen mit ihrem überteuerten Popkorn eingeflößt wird. Ein allgemeiner Mangel an Unterscheidungsvermögen unter ihnen macht die aufwachsende Generation von Gläubigen verrückt und geistlich treulos. Der verrückt machende Teil kommt, wenn Namensgläubige versuchen, Christentum in populäre Filme hineinzulesen, die durch und durch antichristlich sind. Es geschah mit Krieg der Sterne, der Harry Potter Serie und zu vielen anderen, um sie aufzuführen. Es ist eine ausgemachte Sache, dass wir dasselbe für Avatar sehen werden. Christianity Today zum Beispiel ist oft führend darin, populäre Täuschungen der Welt mit christlicher Salbung zu versehen. In der von ihr unterstützten Blogseite, die sich an Frauen richtet und den Titel Her meneutics trägt (ironischerweise ein Wortspiel mit dem Begriff, der eigentlich genaue Bibelinterpretation fördert), schreibt eine Princeton Theologiestudentin den Leitartikel, wo sie andeutet, dass der Charakter von Grace (die oben erwähnt wurde), vielleicht Avatars christlicher Charakter" gewesen sein mag und fügt eine Qualifikation hinzu, „nun auf jeden Fall Christian-ish".

Christian-ish?! James Cameron würde über diesen Vorschlag entsetzt sein; ich bin erzürnt. Der einzige Einwurf, der im ganzen Film irgendwie „christlich" ist, ist der Name einer schwimmenden Bergkette („Hallelujah") und die Erwähnung des Namens des Herrn, der als Fluchwort verwendet wird. Das ist ebenfalls ein Paradox für eine Geschichte, die mehr als Tausend Jahre in die Zukunft verlegt ist, anscheinend weit entfernt von dem religiösen Inhalt, den Missionare angeblich verwandten, um „die Reinheit der edlen Wilden zu verderben". Obgleich das Christentum offensichtlich in der zukünftigen Szenerie des Films ausgestorben ist, bleibt sein Gott ironischerweise in der Psyche und auf den unflätigen Lippen der Schauspieler des Films.

Christianity Today, die Emerging Church Bewegung, Rick Warrens globaler P.E.A.C.E. Plan und diejenigen unter einigen Missionen und kirchenähnlichen Organisationen wie zum Beispiel jene, die der Führung und den Lehren von C. Peter Wagner folgen, haben eine Vorliebe für den Versuch, in der Kultur vergrabene Goldklumpen von Christus zu finden, oder das Christentum der Kultur anzupassen, oder umgekehrt. Viele beschäftigen sich damit, das Heidentum einer Gesellschaft zu heiligen und zu erlösen oder zumindest zu versuchen, in Einklang zu sein und mit allen Religionen zu arbeiten. All dies ist Futter für Synkretismus und Ökumenismus. Sie tragen zur Religion des Antichristen bei. A.W. Tozer nahm solch ein Unterfangen ins Gebet, indem er notierte, dass Moses keine Podiumsdiskussion mit den Israeliten über gewisse geistliche Vorzüge des goldenen Kalbes anfing, auch tauschte Elias keine aufbauenden Einsichten mit den Baalspropheten aus und noch weniger suchte Jesus eine innere Verwandtschaft mit den Pharisäern. Überdies, eine „Gruppenumarmung" unter sich widersprechenden Religionen zu befürworten, mit der Absicht, die Weltprobleme zu lösen, ist im besten Falle eine gewaltige Täuschung. Jesaja, der für Jehova Gott spricht, macht Seine Sicht absolut deutlich: „Zum Gesetz und zum Zeugnis! - wenn sie nicht so sprechen [gemäß Gottes Wort], gibt es für sie kein Morgenrot."

In Gottes Wort finden sich auch deutliche Warnungen, dass um uns herum eine große geistliche Schlacht stattfindet, dass wir in den Tagen des überhand nehmenden Abfalls in der Gemeinde sind, und dass wir einer wachsenden antichristlichen Haltung in der Welt ausgesetzt sind. Was also muss ein Gläubiger tun? Wir müssen sorgfältig dem Vorbeugungs- und Schutzprogramm des Herrn folgen, dessen Kern im Psalm 1 gefunden wird: „Wohl dem, der nicht wandelt nach dem Rat der Gottlosen, noch tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt, wo die Spötter sitzen, sondern seine Lust hat am Gesetz des HERRN und über sein Gesetz nachsinnt Tag und Nacht. Der ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht, und alles, was er tut, gerät wohl." Aber gewiss gibt es hier mehr: Gebet und Gemeinschaft zum Beispiel. Wir müssen zu Zeiten die Wagen in einem Kreis aufstellen - zu geistlichem Schutz, Rat, Ermutigung und Dienst aneinander. Wenn solche Dinge zu unserer disziplinierten Lebenspraxis werden, werden wir und unsere Familien dennoch fruchtbar im Herrn sein, obgleich der Abfall die geistliche Umgebung um uns herum austrocknet. TBC

"Der Geist aber sagt ausdrücklich, daß in späteren Zeiten etliche vom Glauben abfallen und sich irreführenden Geistern und Lehren der Dämonen zuwenden werden." (1. Timotheus 4,1)

[Quelle: http://www.thebereancall.org/node/8442]