Aber die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott der Herr gemacht hatte; und sie sprach zu der Frau: Sollte Gott wirklich gesagt haben, daß ihr von keinem Baum im Garten essen dürft?
1.Mose 3,1

 

Verführerische Frage

Als der Teufel in Gestalt der Schlange zu Eva kam und fragte: "Hat Gott wirklich gesagt?", da war dies der Auftakt zum Sündenfall des ersten Menschenpaares und zur Vertreibung aus dem Paradies. Gott hatte die ersten Menschen eine denkbar schöne Umgebung gesetzt, in den Garten Eden, den Er selbst gepflanzt hatte. Der Schöpfer meinte es nur gut mit seinen Geschöpfen. Und doch hörte der Mensch auf den Verführer, als dieser Gottes Liebe und seine Anweisungen in Frage stellte.
Sind wir besser als die ersten Menschen? Noch immer schenkt uns Gott eine Fülle von Segnungen. Er lässt alles wachsen, so dass wir Menschen vieles ernten können. In der Bibel, seinem Wort, zeigt Er uns auch, wie wir als Sünder mit ihm ins Reine kommen können. Er gibt uns Anweisungen zu einem glücklichen Ehe- und Familienleben. Gott meint es nur gut mit uns.
Aber wir hören auf die Schlange, die hinter jedes Gebot Gottes ein Fragezeichen setzt. Sollte Gott gesagt haben, dass alle Kinder, die gezeugt werden, auf die Welt kommen sollen? Hat Er wirklich gesagt, dass nur Verheiratete zusammenleben dürfen? Sollte Er gesagt haben, dass es nur einen einzigen Weg zum Heil gibt? Kann ein Gott der Liebe so hart sein?
So lassen wir uns von dem Gift der Schlange infizieren, weil wir mehr Freiheiten haben wollen, aber ohne Gott. Wenn dies unsere Einstellung bleibt, wird uns, wie damals Adam und Eva, Gottes Urteil treffen.