Selbstmordgedanken

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Du hast Selbstmordgedanken? Dann leidest Du an einer schlimmen Depression!

Der Teufel und seine Dämonen versuchen Dich durch Krankheit in den Tod zu treiben. Der Teufel ist der Gegenspieler Gottes. Wenn er heute Erfolg hat und Du Dir das Leben nimmst, dann hat der Teufel gewonnen. Denn vielleicht bist Du noch kein wiedergeborener Christ und wenn Du Dir als Verlorener das Leben nimmst, dann wird Deine Seele die Ewigkeit in der Hölle verbringen.

Durch Selbstmord ist NICHT alles aus!
Die Seele stirbt NICHT!
Der Tod ist NICHT das Ende!
Willst Du das Risiko eingehen, daß mit Selbstmord alles "noch schlimmer" werden könnte?
Für die verlorenen Menschen kommen die eigentlichen Qualen erst im Jenseits!!!
Wenn wir jemandem großes Leid zugefügt haben: Unsere Schuld wird uns EWIG quälen - das Gewissen ist NICHT ausgelöscht!!!
Die Frage ist: WIE stirbst Du? Gerettet oder als Verlorener? Gesegnet oder als Verdammter?

Oh Du armer Mensch, bedenke doch: Nur lebende Menschen haben die Chance zur Umkehr!

Selbstmord / Suizid ist aus folgenden Gründen entschieden abzulehnen:

  • Die Probleme können NICHT "abgeschüttelt" werden - sie folgen einem sogar in den Tod
  • Die Probleme können nur hier im Leben beseitigt werden
  • Seelenruhe findet man erst, wenn man Frieden mit Gott geschlossen hat
  • Es gibt kein Zurück mehr! Keine zweite Chance!!!
  • Die Bibel spricht sich gegen Selbstmord aus
  • Selbstmörder die wiederbelebt wurden beschreiben den Ort wo sie hinkamen als "Hölle", als Ort der "Qualen" und wollen nie mehr dorthin kommen

Gott will nicht, dass Du Dir das Leben nimmst! Jesus Christus will Dir helfen, er hat gesagt:
"Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch zur Ruhe bringen!" (Mt 11,28)

Frage Gott, warum Du diese Gedanken hast und was Du unternehmen kannst, damit diese Gedanken verschwinden.
Wende Dein Angesicht zu Gott, dem Herrn, um ihn zu suchen mit Gebet und Flehen und mit Fasten! (vgl. Daniel 9,3).
Bitte und flehe Gott darum an, dass er Dich heilt! Tu es mit Gebet, Fasten und Wehklagen!
Vertraue Dich Freunden an. Suche Hilfe bei anderen Menschen.
Bitte Christen um Gebet. Das Gebet eines Gerechten vermag viel, wenn es ernstlich ist (vgl. Jak 5,16).
Suche einen Arzt auf, vielleicht will Gott einen Arzt benutzen um Dir Heilung zu schenken.

Gott hat etwas Anderes für Dich geplant als den Selbstmord. Wenn es Gottes Wille ist, dann kann er Dir augenblicklich Heilung schenken! Vielleicht musst Du aber auch durch diese schwere Zeit durch, vielleicht will Gott Dir damit etwas sagen. Egal wie es Gott bei Dir vorgesehen hat, du kannst trotzdem immer beten. Bete Tag und Nacht dafür, dass die Depression weggeht. Ein zerbrochenes und zerschlagenes Herz wird Gott nicht verachten (vgl. Psalm 51,19).

Ich möchte mit Worten aus der Bibel abschließen:
"Ist jemand von euch krank? Er soll die Ältesten der Gemeinde zu sich rufen lassen; und sie sollen für ihn beten und ihn dabei mit Öl salben im Namen des Herrn. Und das Gebet des Glaubens wird den Kranken retten, und der Herr wird ihn aufrichten; und wenn er Sünden begangen hat, so wird ihm vergeben werden. Bekennt einander die Übertretungen und betet füreinander, damit ihr geheilt werdet! Das Gebet eines Gerechten vermag viel, wenn es ernstlich ist. Elia war ein Mensch von gleicher Art wie wir, und er betete inständig, daß es nicht regnen solle, und es regnete drei Jahre und sechs Monate nicht im Land; und er betete wiederum; da gab der Himmel Regen, und die Erde brachte ihre Frucht. Brüder, wenn jemand unter euch von der Wahrheit abirrt, und es führt ihn einer zur Umkehr, so soll er wissen: Wer einen Sünder von seinem Irrweg zur Umkehr führt, der wird eine Seele vom Tod erretten und eine Menge Sünden zudecken." (Jak 5,14-20).

Gott wird Dich erretten, wenn Du Zuflucht bei ihm suchst. Ich möchte Dir einige Psalmen ans Herz legen. Du kannst aber auch beten, eine Bibel aufschlagen und dann lesen, was Gott für Dich ausgewählt hat.

Trost aus Gottes früheren Taten (Psalm 77)
1
"Ein Psalm Asafs, vorzusingen, für Jedutun."
2 Ich rufe zu Gott und schreie um Hilfe, zu Gott rufe ich und er erhört mich.
3 In der Zeit meiner Not suche ich den Herrn; / meine Hand ist des Nachts ausgereckt und lässt nicht ab; denn meine Seele will sich nicht trösten lassen.
4 Ich denke an Gott - und bin betrübt; ich sinne nach - und mein Herz ist in Ängsten. "SELA".
5 Meine Augen hältst du, dass sie wachen müssen; ich bin so voll Unruhe, dass ich nicht reden kann.
6 Ich gedenke der alten Zeit, der vergangenen Jahre.
7 Ich denke und sinne des Nachts / und rede mit meinem Herzen, mein Geist muss forschen.
8 Wird denn der Herr auf ewig verstoßen und keine Gnade mehr erweisen?
9 Ist's denn ganz und gar aus mit seiner Güte, und hat die Verheißung für immer ein Ende?
10 Hat Gott vergessen, gnädig zu sein, oder sein Erbarmen im Zorn verschlossen? "SELA".
11 Ich sprach: Darunter leide ich, dass die rechte Hand des Höchsten sich so ändern kann.
12 Darum denke ich an die Taten des HERRN, ja, ich denke an deine früheren Wunder
13 und sinne über alle deine Werke und denke deinen Taten nach.
14 Gott, dein Weg ist heilig. Wo ist ein so mächtiger Gott, wie du, Gott, bist?
15 Du bist der Gott, der Wunder tut, du hast deine Macht bewiesen unter den Völkern.
16 Du hast dein Volk erlöst mit Macht, die Kinder Jakobs und Josefs. "SELA".
17 Die Wasser sahen dich, Gott, die Wasser sahen dich und ängstigten sich, ja, die Tiefen tobten.
18 Wasser ergossen sich aus dem Gewölk, / die Wolken donnerten, und deine Pfeile fuhren einher.
19 Dein Donner rollte, Blitze erhellten den Erdkreis, die Erde erbebte und wankte.
20 Dein Weg ging durch das Meer / und dein Pfad durch große Wasser; doch niemand sah deine Spur.
21 Du führtest dein Volk wie eine Herde durch die Hand des Mose und Aaron.

In Anfechtung und Schmach (Psalm 69)
1 "Von David, vorzusingen, nach der Weise »Lilien«."
2
Gott, hilf mir! Denn das Wasser geht mir bis an die Kehle.
3
Ich versinke in tiefem Schlamm, wo kein Grund ist; ich bin in tiefe Wasser geraten, und die Flut will mich ersäufen.
4 Ich habe mich müde geschrien, mein Hals ist heiser. Meine Augen sind trübe geworden, weil ich so lange harren muss auf meinen Gott.
5 Die mich ohne Grund hassen, sind mehr, als ich Haare auf dem Haupte habe. Die mir zu Unrecht Feind sind / und mich verderben wollen, sind mächtig. Ich soll zurückgeben, was ich nicht geraubt habe.
6 Gott, du kennst meine Torheit, und meine Schuld ist dir nicht verborgen.
7
Lass an mir nicht zuschanden werden, die deiner harren, Herr, HERR Zebaoth! Lass an mir nicht schamrot werden, die dich suchen, Gott Israels!
8 Denn um deinetwillen trage ich Schmach, mein Angesicht ist voller Schande.
9 Ich bin fremd geworden meinen Brüdern und unbekannt den Kindern meiner Mutter;
10 denn der Eifer um dein Haus hat mich gefressen, und die Schmähungen derer, die dich schmähen, sind auf mich gefallen.
11
Ich weine bitterlich und faste, und man spottet meiner dazu.
12
Ich habe einen Sack angezogen, aber sie treiben ihren Spott mit mir.
13
Die im Tor sitzen, schwatzen von mir, und beim Zechen singt man von mir.
14 Ich aber bete zu dir, HERR, zur Zeit der Gnade; Gott, nach deiner großen Güte erhöre mich mit deiner treuen Hilfe.
15 Errette mich aus dem Schlamm, dass ich nicht versinke, dass ich errettet werde vor denen, die mich hassen, und aus den tiefen Wassern;
16
dass mich die Flut nicht ersäufe / und die Tiefe nicht verschlinge und das Loch des Brunnens sich nicht über mir schließe.
17
Erhöre mich, HERR, denn deine Güte ist tröstlich; wende dich zu mir nach deiner großen Barmherzigkeit
18
und verbirg dein Angesicht nicht vor deinem Knechte, denn mir ist angst; erhöre mich eilends.
19
Nahe dich zu meiner Seele und erlöse sie, erlöse mich um meiner Feinde willen.
20
Du kennst meine Schmach, meine Schande und Scham; meine Widersacher sind dir alle vor Augen.
21
Die Schmach bricht mir mein Herz und macht mich krank. Ich warte, ob jemand Mitleid habe, aber da ist niemand, und auf Tröster, aber ich finde keine.
22 Sie geben mir Galle zu essen und Essig zu trinken für meinen Durst.
23 Ihr Tisch werde ihnen zur Falle, zur Vergeltung und zum Strick.
24
Ihre Augen sollen finster werden, dass sie nicht sehen, und ihre Hüften lass immerfort wanken.
25 Gieß deine Ungnade über sie aus, und dein grimmiger Zorn ergreife sie.
26
Ihre Wohnstatt soll verwüstet werden, und niemand wohne in ihren Zelten.
27 Denn sie verfolgen, den du geschlagen hast, und reden gern von dem Schmerz dessen, den du hart getroffen hast.
28 Lass sie aus einer Schuld in die andre fallen, dass sie nicht kommen zu deiner Gerechtigkeit.
29
Tilge sie aus dem Buch des Lebens, dass sie nicht geschrieben stehen bei den Gerechten.
30
Ich aber bin elend und voller Schmerzen. Gott, deine Hilfe schütze mich!
31
Ich will den Namen Gottes loben mit einem Lied und will ihn hoch ehren mit Dank.
32 Das wird dem HERRN besser gefallen als ein Stier, der Hörner und Klauen hat.
33
Die Elenden sehen es und freuen sich, und die Gott suchen, denen wird das Herz aufleben.
34
Denn der HERR hört die Armen und verachtet seine Gefangenen nicht.
35
Es lobe ihn Himmel und Erde, die Meere mit allem, was sich darin regt.
36 Denn Gott wird Zion helfen / und die Städte Judas bauen, dass man dort wohne und sie besitze.
37
Und die Kinder seiner Knechte werden sie erben, und die seinen Namen lieben, werden darin bleiben.

Der treue Menschenhüter (Psalm 121)
1 "Ein Wallfahrtslied." Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe?
2
Meine Hilfe kommt vom HERRN, der Himmel und Erde gemacht hat.
3
Er wird deinen Fuß nicht gleiten lassen, und der dich behütet, schläft nicht.
4 Siehe, der Hüter Israels schläft und schlummert nicht.
5
Der HERR behütet dich; der HERR ist dein Schatten über deiner rechten Hand,
6 dass dich des Tages die Sonne nicht steche noch der Mond des Nachts.
7 Der HERR behüte dich vor allem Übel, er behüte deine Seele.
8
Der HERR behüte deinen Ausgang und Eingang von nun an bis in Ewigkeit!

Gemeinschaft mit Gott (Psalm 27)
1 "Von David." Der HERR ist mein Licht und mein Heil; vor wem sollte ich mich fürchten? Der HERR ist meines Lebens Kraft; vor wem sollte mir grauen?
2
Wenn die Übeltäter an mich wollen, um mich zu verschlingen, meine Widersacher und Feinde, sollen sie selber straucheln und fallen.
3
Wenn sich auch ein Heer wider mich lagert, so fürchtet sich dennoch mein Herz nicht; wenn sich Krieg wider mich erhebt, so verlasse ich mich auf "ihn."
4 Eines bitte ich vom HERRN, das hätte ich gerne: dass ich im Hause des HERRN bleiben könne mein Leben lang, zu schauen die schönen Gottesdienste des HERRN und seinen Tempel zu betrachten.
5
Denn er deckt mich in seiner Hütte zur bösen Zeit, / er birgt mich im Schutz seines Zeltes und erhöht mich auf einen Felsen.
6 Und nun erhebt sich mein Haupt über meine Feinde, die um mich her sind; darum will ich Lob opfern in seinem Zelt, ich will singen und Lob sagen dem HERRN.
7
HERR, höre meine Stimme, wenn ich rufe; sei mir gnädig und erhöre mich!
8 Mein Herz hält dir vor dein Wort: / »Ihr sollt mein Antlitz suchen.« Darum suche ich auch, HERR, dein Antlitz.
9
Verbirg dein Antlitz nicht vor mir, verstoße nicht im Zorn deinen Knecht! Denn du bist meine Hilfe; verlass mich nicht und tu die Hand nicht von mir ab, Gott, mein Heil!
10
Denn mein Vater und meine Mutter verlassen mich, aber der HERR nimmt mich auf.
11
HERR, weise mir deinen Weg und leite mich auf ebener Bahn um meiner Feinde willen.
12 Gib mich nicht preis dem Willen meiner Feinde! Denn es stehen falsche Zeugen wider mich auf und tun mir Unrecht ohne Scheu.
13
Ich glaube aber doch, dass ich sehen werde die Güte des HERRN im Lande der Lebendigen.
14
Harre des HERRN! Sei getrost und unverzagt und harre des HERRN!

Gebet in großer Verlassenheit und Todesnähe (Psalm 88)
1 "Ein Psalmlied der Söhne Korach, vorzusingen, zum Reigentanz im Wechsel, eine Unterweisung" "Hemans, des Esrachiters."
2
HERR, Gott, mein Heiland, ich schreie Tag und Nacht vor dir.
3
Lass mein Gebet vor dich kommen, neige deine Ohren zu meinem Schreien.
4
Denn meine Seele ist übervoll an Leiden, und mein Leben ist nahe dem Tode.
5
Ich bin denen gleich geachtet, die in die Grube fahren, ich bin wie ein Mann, der keine Kraft mehr hat.
6 Ich liege unter den Toten verlassen, wie die Erschlagenen, die im Grabe liegen, derer du nicht mehr gedenkst und die von deiner Hand geschieden sind.
7
Du hast mich hinunter in die Grube gelegt, in die Finsternis und in die Tiefe.
8 Dein Grimm drückt mich nieder, du bedrängst mich mit allen deinen Fluten. "SELA".
9 Meine Freunde hast du mir entfremdet, du hast mich ihnen zum Abscheu gemacht. Ich liege gefangen und kann nicht heraus,
10 mein Auge sehnt sich aus dem Elend. HERR, ich rufe zu dir täglich; ich breite meine Hände aus zu dir.
11 Wirst du an den Toten Wunder tun, oder werden die Verstorbenen aufstehen und dir danken? "SELA".
12
Wird man im Grabe erzählen deine Güte und deine Treue bei den Toten?
13
Werden denn deine Wunder in der Finsternis erkannt oder deine Gerechtigkeit im Lande des Vergessens?
14 Aber ich schreie zu dir, HERR, und mein Gebet kommt frühe vor dich:
15
Warum verstößt du, HERR, meine Seele und verbirgst dein Antlitz vor mir?
16
Ich bin elend und dem Tode nahe von Jugend auf; ich erleide deine Schrecken, dass ich fast verzage.
17 Dein Grimm geht über mich, deine Schrecken vernichten mich.
18 Sie umgeben mich täglich wie Fluten und umringen mich allzumal.
19
Meine Freunde und Nächsten hast du mir entfremdet, und meine Verwandten hältst du fern von mir.

Verlangen nach Gott aus fremdem Land (Psalm 42)
1 Eine Unterweisung der Söhne Korach, vorzusingen.
2 Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu dir.
3 Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott. Wann werde ich dahin kommen, dass ich Gottes Angesicht schaue?
4 Meine Tränen sind meine Speise Tag und Nacht, weil man täglich zu mir sagt: Wo ist nun dein Gott?
5 Daran will ich denken und ausschütten mein Herz bei mir selbst: wie ich einherzog in großer Schar, mit ihnen zu wallen zum Hause Gottes mit Frohlocken und Danken in der Schar derer, die da feiern.
6 Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, dass er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist.
7
Mein Gott, betrübt ist meine Seele in mir, / darum gedenke ich an dich aus dem Land am Jordan und Hermon, vom Berge Misar.
8
Deine Fluten rauschen daher, / und eine Tiefe ruft die andere; alle deine Wasserwogen und Wellen gehen über mich.
9 Am Tage sendet der HERR seine Güte, und des Nachts singe ich ihm und bete zu dem Gott meines Lebens.
10
Ich sage zu Gott, meinem Fels: Warum hast du mich vergessen? Warum muss ich so traurig gehen, wenn mein Feind mich dränget?
11 Es ist wie Mord in meinen Gebeinen, / wenn mich meine Feinde schmähen und täglich zu mir sagen: Wo ist nun dein Gott?
12
Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott; denn ich werde ihm noch danken, dass er meines Angesichts Hilfe und mein Gott ist.

Bitte um Verschonung - Dank für Errettung (Psalm 28)
1 "Von David." Wenn ich rufe zu dir, HERR, mein Fels, so schweige doch nicht, dass ich nicht, wenn du schweigst, gleich werde denen, die in die Grube fahren.
2 Höre die Stimme meines Flehens, wenn ich zu dir schreie, wenn ich meine Hände aufhebe zu deinem heiligen Tempel.
3
Raffe mich nicht hin mit den Gottlosen und mit den Übeltätern, die freundlich reden mit ihrem Nächsten und haben Böses im Herzen.
4 Gib ihnen nach ihrem Tun und nach ihren bösen Taten; gib ihnen nach den Werken ihrer Hände; vergilt ihnen, wie sie es verdienen.
5 Denn sie wollen nicht achten auf das Tun des HERRN noch auf die Werke seiner Hände; darum wird er sie niederreißen und nicht wieder aufbauen.
6 Gelobt sei der HERR; denn er hat erhört die Stimme meines Flehens.
7 Der HERR ist meine Stärke und mein Schild; auf ihn hofft mein Herz und mir ist geholfen. Nun ist mein Herz fröhlich, und ich will ihm danken mit meinem Lied.
8 Der HERR ist seines Volkes Stärke, Hilfe und Stärke für seinen Gesalbten. 9 Hilf deinem Volk und segne dein Erbe und weide und trage sie ewiglich!