Weihnachten

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Weihnachten

Das Geburtstagsfest des falschen Christus, des Antichristen

Alle Jahre wieder bereiten sich Millionen (oder vielleicht sogar Milliarden) von Menschen auf das Weihnachtsfest vor. Dazu wird der Schmutz aus dem Heim gekehrt, der Tannenbaum aufgestellt und das ganze Haus festlich geschmückt. So behaupten Namenschristen, die Geburt Jesu Christi zu feiern. Welchen Sinn es macht den Geburtstag von Gottes Sohn zu feiern indem man einen Tannenbaum aufstellt ist ohnehin fraglich, aber wollen wir das Weihnachtsfest doch mal genauer betrachten.

Woher kommt dieses Fest, was ist sein Ursprung, seine Wurzel?
Und was sind die Früchte dieses weltweit gefeierten Festes?
Ist es einem bibeltreuen Christen erlaubt Weihnachten zu feiern? Oder ist es ihm sogar geboten mitzufeiern?
Diese und andere Fragen werden wir versuchen im Folgenden zu klären.

Teil I - Ist die Geburt Jesu Christi am 25. Dezember überhaupt möglich?

Irgendwer hat wohl irgendwann das Datum von Jesu Geburt ausgerechnet. Es soll wohl der 25. Dezember gewesen sein. Die Folge davon kennen wir: Die halbe Welt feiert heutzutage am 25. Dezember den 1. Weihnachtstag.
Trotzdem lässt sich der 25. Dezember als Geburtstag Jesu Christi sehr leicht anhand der Bibel widerlegen. Das wollen wir im Folgenden tun, dazu lassen wir am besten erstmal die Bibel selbst sprechen:

Die Ankündigung der Geburt Jesu Christi (Lukas 1,26-38)

26 Im  sechsten Monat aber wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt Galiläas namens Nazareth gesandt,
27 zu einer Jungfrau, die verlobt war mit einem Mann namens Joseph, aus dem Haus Davids; und der Name der Jungfrau war Maria.
28 Und der Engel kam zu ihr herein und sprach: Sei gegrüßt, du Begnadigte! Der Herr ist mit dir, du Gesegnete unter den Frauen!
29 Als sie ihn aber sah, erschrak sie über sein Wort und dachte darüber nach, was das für ein Gruß sei.
30 Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria! Denn du hast Gnade bei Gott gefunden.
31 Und siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären; und du sollst ihm den Namen Jesus [der Name bedeutet »Der Herr ist Rettung«] geben.
32 Dieser wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben;
33 und er wird regieren über das Haus Jakobs in Ewigkeit, und sein Reich [Königsherrschaft] wird kein Ende haben.
34 Maria aber sprach zu dem Engel: Wie kann das sein, da ich von keinem Mann weiß?
35 Und der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist  wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Gottes Sohn genannt werden.
36 Und siehe, Elisabeth, deine Verwandte,  hat auch einen Sohn  empfangen in ihrem Alter und ist jetzt im  sechsten Monat , sie, die vorher unfruchtbar genannt wurde.
37 Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.
38 Maria aber sprach: Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe nach deinem Wort! Und der Engel schied von ihr.

Der Besuch Marias bei Elisabeth (Lukas 1,39-58)

39 Maria aber machte sich auf  in diesen Tagen und reiste  rasch in das Bergland, in eine Stadt in Juda,
40 und sie kam in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabeth.
41 Und es geschah, als Elisabeth den Gruß der Maria hörte,  da hüpfte das Kind in ihrem Leib; und Elisabeth wurde mit Heiligem Geist erfüllt
42 und rief mit lauter Stimme und sprach: Gesegnet bist du unter den Frauen, und gesegnet ist  die Frucht deines Leibes !
43 Und woher wird mir das zuteil, daß  die Mutter meines Herrn zu mir kommt?
44 Denn siehe, sowie der Klang deines Grußes in mein Ohr drang,  hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib.
45 Und glückselig ist, die geglaubt hat; denn es wird erfüllt werden, was ihr vom Herrn gesagt worden ist!

Der Lobpreis Marias

46 Und Maria sprach: Meine Seele erhebt den Herrn,
47 und mein Geist freut sich über Gott, meinen Retter,
48 daß er angesehen hat die Niedrigkeit seiner Magd; denn siehe, von nun an werden mich glückselig preisen alle Geschlechter!
49 Denn große Dinge  hat der Mächtige an mir  getan , und heilig ist sein Name;
50 und seine Barmherzigkeit währt von Geschlecht zu Geschlecht über die, welche ihn fürchten.
51 Er tut Mächtiges mit seinem Arm; er zerstreut, die hochmütig sind in der Gesinnung ihres Herzens.
52 Er stößt die Mächtigen von ihren Thronen und erhöht die Niedrigen.
53 Hungrige sättigt er mit Gütern, und Reiche schickt er leer fort.
54 Er nimmt sich seines Knechtes Israel an, um an [seine] Barmherzigkeit zu gedenken,
55 wie er es unseren Vätern verheißen hat, Abraham und seinem Samen, auf ewig!
56 Und Maria blieb bei ihr  etwa drei Monate und kehrte wieder in ihr Haus zurück.

Die Geburt Johannes des Täufers

57 Für Elisabeth aber erfüllte sich die Zeit, da sie gebären sollte, und sie gebar einen Sohn.
58 Und ihre Nachbarn und Verwandten hörten, daß der Herr seine Barmherzigkeit an ihr groß gemacht hatte, und sie freuten sich mit ihr.
59 Und es geschah am achten Tag, daß sie kamen, um das Kind zu beschneiden; und sie nannten es nach dem Namen seines Vaters Zacharias.
60 Seine Mutter aber erwiderte und sprach: Nein, sondern er soll Johannes heißen!
61 Und sie sagten zu ihr: Es ist doch niemand in deiner Verwandtschaft, der diesen Namen trägt!
62 Sie winkten aber seinem Vater, wie er ihn genannt haben wolle.
63 Und er forderte ein Täfelchen und schrieb die Worte: Johannes ist sein Name! Und sie verwunderten sich alle.
64 Sofort aber wurde sein Mund geöffnet, und seine Zunge [wurde gelöst], und er redete und lobte Gott.
65 Und es kam Furcht über alle ihre Nachbarn, und im ganzen Bergland von Judäa wurden alle diese Dinge besprochen.
66 Und alle, die es hörten, nahmen es sich zu Herzen und sprachen: Was wird wohl aus diesem Kind werden? Und die Hand des Herrn war mit ihm.

Nun kommen wir zur Auslegung:

Im sechsten Monat wird der Engel Gabriel zur Jungfrau Maria gesandt und verkündet Ihr, dass Sie vom heiligen Geist schwanger werden wird [also in naher Zukunft, im Moment der Verkündigung ist sie also noch nicht schwanger!] und den heiligen Sohn Gottes zur Welt bringen wird.

Dass Maria zur Zeit der Verkündigung durch den Engel noch nicht schwanger war, wird uns auch durch einen weiteren Textzeugen in Lukas 2:21 bestätigt, dort steht geschrieben:
"Und als acht Tage vollendet waren, als man das Kind beschneiden mußte, da wurde ihm der Name Jesus gegeben, den der Engel genannt hatte, ehe er im Mutterleib empfangen worden war."

Maria erfährt weiter, dass Ihre Verwandte Elisabeth auch einen Sohn empfangen hat und sich bereits im 6. Schwangerschaftsmonat befindet.

In diesen Tagen [also kurze Zeit später - im Anschluss an die Verkündigung des Engels] macht sich Maria auf um rasch zu ihrer Verwandten Elisabeth zu reisen. Als Maria in das Haus des Zacharias kommt begrüßt sie ihre Verwandte Elisabeth. Elisabeth erklärt ihr, dass sowie der Klang von Marias Gruß in ihr Ohr drang,  das Kind vor Freude in ihrem Leib gehüpft ist.

Warum hüpft das Kind in ihrem Leib?

Das Kind freut sich über die Frucht in Marias Leib! Maria ist also bereits schwanger! Dies kommt auch durch den weiteren Dialog zur Geltung.

Zuerst in folgender Aussage Elisabeths: "Gesegnet bist du [Maria] unter den Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes!". Dies sagt eindeutig aus, dass Maria nun bereits schwanger ist!

Dann sagt Elisabeth: "Woher wird mir das zuteil, daß die Mutter meines Herrn zu mir kommt?". Der Heilige Geist ist also bereits über Maria gekommen, und die Kraft des Höchsten hat Maria bereits überschattet. Diese Aussage Elisabeths bestätigt erneut die Schwangerschaft Marias!

Auch der Lobpreis von Maria selbst, bestätigt ihre Schwangerschaft: "Denn große Dinge hat der Mächtige an mir getan , und heilig ist sein Name;". Diese Aussage steht in der Vergangenheitsform, der mächtige Gott hat die großen Dinge - darunter auch die Schwangerschaft durch den heiligen Geist - bereits an ihr getan, wie sie selbst aussagt.

Konsequenz: Wir können den Zeitraum von Marias Empfängnis zeitlich eingrenzen

Da Maria bei Ihrer Ankunft im Haus des Zacharias bereits die göttliche Frucht in sich trägt, können wir den Zeitraum der Empfängnis ziemlich genau eingrenzen!

Die Empfängnis ist auf jeden Fall nach der Verkündigung durch den Engel Gabriel geschehen, somit ist der Tag der Verkündigung im 6. Monat der frühstmögliche Zeitpunkt dafür.

Es ist dokumentiert, dass Marias Empfängnis vor ihrer Ankunft im Hause des Zacharias erfolgte. Genauso ist erwiesen, dass sich Maria nach ihrer Ankunft noch etwa 3 Monate lang im Haus des Zacharias aufgehalten hat, bis Johannes der Täufer geboren wurde. Der biblische Bericht lässt also keine Zweifel daran, dass Maria frühestens im sechsten Monat und spätestens etwa drei Monate vor der Geburt Johannes des Täufers schwanger wurde.

So nun wollen wir doch mal ein wenig rechnen:

Aufgrund der gezogenen Schlussfolgerungen wollen wir nun versuchen den Zeitraum für Marias Empfängnis exakt auszurechnen. Hierzu müssen wir jedoch - um auch wirklich alle Zweifler zu überzeugen - von 3 Möglichkeiten ausgehen:

1. Mit dem sechsten Monat aus Lukas 1,26 ist der 6. Kalendermonat nach jüdischer Zählweise gemeint.
2. Mit dem sechsten Monat aus Lukas 1,26 ist der 6. Kalendermonat nach "heidnischer" Zählweise gemeint.
3. Mit dem sechsten Monat aus Lukas 1,26 ist der 6. Schwangerschaftsmonat Elisabeths gemeint

a) Möglichkeit 1: Der sechste Monat meint den 6. jüdischen Kalendermonat

Wenn der Engel Gabriel seine Botschaft im 6. Kalendermonat nach jüdischer Zählweise verkündet, dann verläuft die Schwangerschaft Elisabeths (fast) synchron zur Monatszählung. Denn Elisabeth befindet sich während der Verkündigung im 6. Schwangerschaftsmonat wie wir in Lukas 1,36 lesen.

Jetzt gilt es nur noch die Randbedingungen so früh oder so spät wie möglich anzunehmen. Immerhin könnte der Engel Gabriel am ersten oder aber am letzten Tag des 6. Kalendermonats erschienen sein.

In gleicher Weise könnte sich Elisabeth am Anfang (21.Woche=mindestens 141 Tage) oder aber am Ende des 6. Schwangerschaftsmonats (24.Woche-1=maximal 167 Tage) befunden haben.

Wenn wir nun alle Kombinationen durchrechnen (siehe Grafik), können wir den Zeitraum für Elisabeths Entbindungstermin wie folgt eingrenzen:

frühester Entbindungstermin Elisabeths: etwa der 15. Tag des 9. Kalendermonats (Kislew)
spätester Entbindungstermin Elisabeths: genau der 22. Tag des 11. Kalendermonats (Schevat)

Marias Empfängnis

Wie wir vorher gezeigt haben, ist die Empfängnis Marias untrennbar mit dem Entbindungstermin Elisabeths gekoppelt. Wir erinnern uns nochmal: Maria ist frühestens im sechsten Monat und spätestens etwa drei Monate vor der Geburt Johannes des Täufers schwanger geworden.

Da wir nun den Entbindungstermin Elisabeths auf den Zeitraum vom 15. Kislev bis zum 22. Schevat eingegrenzt haben, können wir auch den möglichen Zeitraum für Marias Empfängnis ermitteln.

Wir erinnern uns an die Feststellung, dass Maria bereits vor der Ankunft im Hause des Zacharias schwanger wurde. Aufgrund dessen hüpft Johannes vor Freude im Mutterleib Elisabeths. Und wir wissen, dass sich Maria etwa 3 Monate lang bei Elisabeth aufgehalten hat, bevor diese ihren Sohn Johannes zur Welt brachte.

Der frühstmögliche Tag für die Empfängnis Marias, bleibt der gleiche: Es ist der 1. Tag des 6. Kalendermonats.
Des spätestmögliche Tag der Empfängnis Marias, nämlich der Tag 3 Monate vor der Geburt Johannes des Täufers, kann nun sehr exakt von uns ermittelt werden: Es ist am Ende des 8. Kalendermonats Cheschwan.

Somit haben wir einen sichergestellten Zeitraum für die Empfängnis Marias:
Maria ist frühestens am 1. Elul (6. Kalendermonat) und spätestens am letzten Tag des Cheschwan (8. Kalendermonat) schwanger geworden.

Die Geburt Jesu

Wenn wir zu dem Zeitraum der Empfängnis nun 280 Tage (=40 Wochen) Schwangerschaft hinzurechnen, können wir den vermeintlichen Geburtstermin von Jesus Christus ausrechnen:

Laut angenommener Voraussetzungen wäre der Zeitraum für die Geburt Jesu Christi wie folgt:
Frühestens: am 15. Siwan (Mitte des 3. Kalendermonats)
Spätestens: am 15. Elul (Mitte des 6. Kalendermonats)

Der Monat Siwan beginnt nach unserer Kalenderrechnung zwischen Mitte Mai und dem ersten Junidrittel. Der Monat Elul beginnt zwischen Mitte August und Mitte September.

Es gibt ja nun viele Spekulationen darüber in welchem Jahr Christus wirklich geboren wurde. Manche behaupten es war 4 bis 5 Jahre vor dem Jahr Null, andere wiederrum behaupten es sei einige Jahre nach dem Jahr Null gewesen. Damit sich auch hier keine Fehler einschleichen, nehmen wir sicherheitshalber 40 Jahre im Zeitraum von 20 vor Christus (B.C.) bis 20 nach Christus (A.D.) in unsere Berechnung mit auf.

Dadurch lässt sich die Zeitspanne für Jesu Geburt mit Sicherheit auf folgenden Zeitraum eingrenzen:
Der frühstmögliche Geburtstermin, der 15. Siwan, lag in den erwähnten 40 Jahren Zeitspanne zwischen dem 18. Mai und dem 16. Juni
Der spätestmögliche Entbindungstermin, der 15. Elul, lag in den 40 Jahren Zeitspanne zwischen dem 15. August und dem 13. September.

Nach Möglichkeit 1 (in Lukas 1,26 ist der sechste Kalendermonat nach jüdischer Zählweise gemeint) kann Christus somit nur zwischen dem 18. Mai und dem 13. September geboren worden sein.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
Nisan Ijjar Siwan Tammus Aw Elul Tischri Cheschwan Kislew Tevet Schevat Adar
30 29 30 29 30 29 30 29 30 29 30 29







30 29


1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
Elisabeths Schwangerschaft

Elisabeth hat 140 Tage Schwangerschaft hinter sich und befindet sich Anfang des 6. Schwangerschaftsmonats Gabriel erscheint Maria am ersten Tag des Monats Elul Zeitraum für Marias Empfängnis durch den heiligen Geist Marias Aufenthalt bei Elisabeth (etwa 3 Monate) Geburt von Johannes 6 30 29
Elisabeth hat 167 Tage Schwangerschaft hinter sich und befindet sich Ende des 6. Schwangerschaftsmonats Marias Empfängnis durch den hl. Geist Marias Aufenthalt bei Elisabeth (etwa 3 Monate) Geburt von Johannes 4 29 30 29
Elisabeth hat 140 Tage Schwangerschaft hinter sich und befindet sich Anfang des 6. Schwangerschaftsmonats Gabriel erscheint Maria am letzten Tag des Monats Elul Zeitraum für Marias Empfängnis durch den heiligen Geist Marias Aufenthalt bei Elisabeth (etwa 3 Monate) Geburt von Johannes 8 29
Elisabeth hat 167 Tage Schwangerschaft hinter sich und befindet sich Ende des 6. Schwangerschaftsmonats Zeitraum für Marias Empfängnis durch den heiligen Geist Marias Aufenthalt bei Elisabeth (etwa 3 Monate) Geburt von Johannes 5 30 29

Anmerkung:

Selbst wenn wir annehmen, dass mit dem 6.Schwangerschaftsmonat Elisabeths, 6 volle jüdische Monate gemeint seien (Minus einem Tag) und Elisabeth somit bereits 176 Tage (statt 167 Tage) lang schwanger sein konnte, verschiebt dies nicht den frühstmöglichen Termin für Marias Empfängnis, für den wir ohnehin den 1. Tag des 6.Kalendermonats annehmen. Auch der spätestmögliche Termin für Marias Empfängnis wird dadurch nicht verschoben, weil dieser durch die Variante festgelegt wird, in welcher Elisabeths Schwangerschaft erst 140 Tage lang andauert.

 

b) Möglichkeit 2: Der sechste Monat meint den 6. heidnischen Kalendermonat

Nehmen wir nun an, dass mit dem sechsten Monat, der 6. Kalendermonat aus dem damals gültigen heidnischen Kalender gemeint ist, dann sollten wir zunächst einmal klären, welcher Kalender damals gültig war. Laut einstimmigen historischen Quellen war zur Zeit von Jesu Geburt bereits der Julianische Kalender gültig. Dieser wurde etwa ein halbes Jahrhundert vor Christi Geburt von Julius Cäsar für verbindlich erklärt. Daher kommt auch die Namensgebung: Der Ausdruck "Julianischer Kalender" wurde abgeleitet von dem Vornamen Julius.

Es ergibt sich folgende Konstellation:

Maria ist frühestens am 1. Juni (6. Kalendermonat) und spätestens am Ende des Monats August schwanger geworden.

Wenn wir zu dem Zeitraum der Empfängnis nun wieder 280 Tage (=40 Wochen) Schwangerschaft hinzurechnen, können wir den vermeintlichen Geburtstermin von Jesus Christus ausrechnen:

Laut angenommener Voraussetzungen wäre der Zeitraum für die Geburt Jesu Christi wie folgt:
Frühestens: am 7. März
Spätestens: am 6. Juni

Nach Möglichkeit 2 (in Lukas 1,26 ist der sechste Kalendermonat nach heidnischer Zählweise gemeint) kann Christus also nur zwischen dem 7. März und dem 6. Juni geboren worden sein.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
Januar Februar März April Mai Juni Juli August September Oktober November Dezemeber
31 28 31 30 31 30 31 31 30 31 30 31
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
Elisabeths Schwangerschaft

Elisabeth hat 140 Tage Schwangerschaft hinter sich und befindet sich Anfang des 6. Schwangerschaftsmonats Gabriel erscheint Maria am ersten Tag des Monats Elul Zeitraum für Marias Empfängnis durch den heiligen Geist Marias Aufenthalt bei Elisabeth (etwa 3 Monate) Geburt von Johannes 13 30 31
Elisabeth hat 167 Tage Schwangerschaft hinter sich und befindet sich Ende des 6. Schwangerschaftsmonats Marias Empfängnis durch den hl. Geist Marias Aufenthalt bei Elisabeth (etwa 3 Monate) Geburt von Johannes 9 31 30 31
Elisabeth hat 140 Tage Schwangerschaft hinter sich und befindet sich Anfang des 6. Schwangerschaftsmonats Gabriel erscheint Maria am letzten Tag des Monats Elul Zeitraum für Marias Empfängnis durch den heiligen Geist Marias Aufenthalt bei Elisabeth (etwa 3 Monate) Geburt von Johannes 13 31
Elisabeth hat 167 Tage Schwangerschaft hinter sich und befindet sich Ende des 6. Schwangerschaftsmonats Zeitraum für Marias Empfängnis durch den heiligen Geist Marias Aufenthalt bei Elisabeth (etwa 3 Monate) Geburt von Johannes 10 30 31

 

c) Möglichkeit 3: Der sechste Monat meint den 6. Schwangerschaftsmonat Elisabeths

Nun kommen wir zur einzig richtigen Auslegung. Mit dem 6. Monat in Lukas 1,26 ist selbstverständlich der 6. Schwangerschaftsmonat von Elisabeth gemeint!

Dies können wir ableiten wenn wir die vorangehenden Verse lesen, dort steht geschrieben:

23: Und es begab sich, als die Zeit seines Dienstes um war, da ging er heim in sein Haus.
24: Nach diesen Tagen wurde seine Frau Elisabeth schwanger und hielt sich fünf Monate verborgen und sprach:
25: So hat der Herr an mir getan in den Tagen, als er mich angesehen hat, um meine Schmach unter den Menschen von mir zu nehmen.
26: Im sechsten Monat aber wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt Galiläas namens Nazareth gesandt,
27: zu einer Jungfrau, die verlobt war mit einem Mann namens Joseph, aus dem Haus Davids; und der Name der Jungfrau war Maria.

Nur wenn wir davon ausgehen, dass in Lukas 1,26 der 6. Schwangerschaftsmonat Elisabeths gemeint ist, können wir auch den Tempeldienst des Zacharias in Einklang mit der Schwangerschaft bringen.

Da Zacharias Tempeldienst etwa Anfang des 3. Kalendermonats (Siwan) stattfand, weil er zur Priesterklasse Abija gehörte und Elisabeth in jenen Tagen schwanger wurde, kann sie sich 3 Monate später, also während des 6. Kalendermonats (Elul) unmöglich bereits im 6. Schwangerschaftsmonat befunden haben.

Ebenso wenig klappt es mit dem julianischen Kalender. Hier hätte Elisabeth nur etwa 1 Monat lang Zeit gehabt um in den 6.Schwangerschaftsmonat zu gelangen.

Folgende Grafik veranschaulicht die Unvereinbarkeit, alle falschen Variationen würden einen nicht aufzulösenden Widerspruch in der Bibel erzeugen!

-- GRAFIK folgt --

Wir kommen später noch darauf zurück, woher wir wissen können, in welcher Zeit Zacharias seinen Tempeldienst ausführen musste. In dieser Grafik soll lediglich gezeigt werden, dass sich der 6. Schwangerschaftsmonat Elisabeths im 8.Kalendermonat befand und unmöglich im 6. Kalendermonat.

 

Fazit:

Eine Geburt Jesu Christi am 25. Dezember ist nach biblischem Maßstab absolut ausgeschlossen!
Sowhol anhand julianischer wie auch jüdischer Kalenderrechnung ist es unmöglich, dass Jesu Geubrt am 25. Dezember stattfand!!!


Teil II - Weitere biblische Zeugen die eine Geburt Christi im Dezember undenkbar machen

In Teil I haben wir eindeutig gezeigt, dass Christus nicht am 25.Dezember geboren wurde. Die Beweisführung für die Zeit des Tempeldienstes von Zacharias folgt noch. Zunächst aber wollen wir uns weitere Textzeugen in der Bibel anschauen, welche unsere Schlussfolgerungen aus Teil I weiter untermauern.

Die Hirten und die Engel

"Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Feld, die bewachten ihre Herde in der Nacht.
Und siehe, ein Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Herrlichkeit des Herrn umleuchtete sie; und sie fürchteten sich sehr.
Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Denn siehe, ich verkündige euch große Freude, die dem ganzen Volk widerfahren soll.
Denn euch ist heute in der Stadt Davids der Retter geboren, welcher ist Christus, der Herr.
Und das sei für euch das Zeichen: Ihr werdet ein Kind finden, in Windeln gewickelt, in der Krippe liegend.
Und plötzlich war bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen:
Herrlichkeit [ist] bei Gott in der Höhe und Friede auf Erden, [und] unter den Menschen [Gottes] Wohlgefallen!
Und es geschah, als die Engel von ihnen weg in den Himmel zurückgekehrt waren, da sprachen die Hirten zueinander: Laßt uns doch bis nach Bethlehem gehen und die Sache sehen, die geschehen ist, die der Herr uns verkündet hat!
Und sie gingen eilends und fanden Maria und Joseph, dazu das Kind in der Krippe liegend.
Nachdem sie es aber gesehen hatten, machten sie überall das Wort bekannt, das ihnen über dieses Kind gesagt worden war.
Und alle, die es hörten, verwunderten sich über das, was ihnen von den Hirten gesagt wurde.
Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.
Und die Hirten kehrten wieder um und priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, so wie es ihnen gesagt worden war.
" (Lukas 2,8-20)

Das Wort erzählt uns von Hirten, welche in der selben Gegend ihre Herde bewachen. Doch wenn wir genau hinschauen, lesen wir, dass dies bei Nacht und auf dem Felde geschah!

Es ist eine allgemein bekannte Tatsache, dass der monat Dezember in die Mitte der Regensaison Israels fällt. Die Schafe werden zu dieser Zeit des Jahres im Schafpferch gehalten. Die Schafsherden werden von den Hirten immer zwischen Oktober und April eingezäunt um sich gegenseitig zu wärmen. Die Hirten holen Ihre Schafe rechzeitig von den Berghängen und Feldern um sie vor der Kälte und Regenzeit zu schützen, die ab dem 15. Oktober folgt. Vor allen Dingen in der Nacht wäre es den Schafen während dieser Regenzeit viel zu kalt auf dem Felde gewesen. Also können wir mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit annehmen, dass die genannten Ereignisse nicht im Dezember stattgefunden haben und sich somit auch Christi Geburt nicht im Dezember ereignete.

Einen Hinweis darauf, dass wir in Israel in den Wintermonaten eine Regenzeit haben, finden wir sogar in der Bibel:

Da versammelten sich alle Männer von Juda und Benjamin in Jerusalem auf den dritten Tag, das war der zwanzigste Tag des neunten Monats. Und das ganze Volk saß auf dem Platz vor dem Haus Gottes, zitternd wegen der Sache und infolge des strömenden Regens. (Esra 10,9) (Andere übersetzen auch: Regengüsse)

Der neunte Monat ist der Kislew, bei uns beginnt er zwischen Anfang November und Anfang Dezember.
Gleicherweise finden wir auch eine Bestätigung dafür, dass es in den Wintermonaten sehr kalt ist in Israel. Ein Beispiel dafür ist etwa Jeremia 36,22:

Der König aber saß im Winterhaus — denn es war im neunten Monat —, und der Kohlentopf brannte vor ihm.

 

Die Volkszählung

"Es begab sich aber in jenen Tagen, daß ein Befehl ausging von dem Kaiser Augustus, daß der ganze Erdkreis sich erfassen lassen sollte.
Diese Erfassung war die erste und geschah, als Kyrenius Statthalter in Syrien war.
Und es zogen alle aus, um sich erfassen zu lassen, jeder in seine eigene Stadt.
Es ging aber auch Joseph von Galiläa, aus der Stadt Nazareth, hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Bethlehem heißt, weil er aus dem Haus und Geschlecht Davids war,
um sich erfassen zu lassen mit Maria, seiner ihm angetrauten Frau, die schwanger war.
Es geschah aber, während sie dort waren, da erfüllten sich die Tage, daß sie gebären sollte.
Und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen, und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in die Krippe, weil für sie kein Raum war in der Herberge.
" (Lukas 2,1-7)

Kaiser Augustus war der Titel der römischen Kaiser. Es ist wohl Gajus Julius Caesar Octavianus gemeint, welcher zwischen 27 vor - 14 nach Christus regiert hat. Dieser Kaiser gibt also einen Befehl aus, dass das ganze römische Reich erfasst, also die Bevölkerung in Listen registriert, werden sollte. Jetzt kann jeder vernünftige Mensch selbst erkennen, dass dieser Befehl sicher nicht in der tiefsten Winterzeit erlassen wurde. Damals waren weite Strecken noch nicht so leicht zu bewältigen wie heutzutage, da es noch keine Züge, Flugzeuge, Autos, Straßenbahnen, usw. gab. Von goßen Teilen der Bevölkerung musste der Weg in die zuständige Stadt vermutlich sogar vollständig zu Fuß zurückgelegt werden.

Eine Volkszählung im Winter wäre sehr unbedacht vom Kaiser gewesen. Die beste Zeit um eine Volkszählung in Israel zu organisieren, war vermutlich zwischen September und Oktober, weil dann die ganze Ernte eingefahren war und die Leute nicht länger an die Landarbeit gebunden waren. Zudem fand nach der Zeit der Ernte auch das wichtige Laubhüttenfest in Jerusalem statt.

Das Fest der Laubhütten sollst du sieben Tage lang halten, wenn du [den Ertrag] deiner Tenne und deiner Kelter eingesammelt hast. (5.Mo 16,13)

So sollt ihr nun am fünfzehnten Tag des siebten Monats, wenn ihr den Ertrag des Landes eingebracht habt, das Fest des Herrn halten, sieben Tage lang; am ersten Tag ist ein Feiertag und am achten Tag ist auch ein Feiertag. (3.Mose 23,39)

Die Israeliten waren zu dieser Zeit sowieso schon unterwegs, und zwar nach Jerusalem. Joseph war mit Sicherheit so weise, die Volkszählung mit dem Laubhüttenfest zu verbinden. Immerhin musste er von Nazareth aus mehr als 150km reisen um Bethlehem oder Jerusalem zu erreichen. Bethlehem und Jerusalem hingegen sind nur etwa 8km voneinander entfernt. Warum hätte er also eine so weite Strecke unnötigerweise zweimal zurücklegen sollen? Und dies auch noch mit einer hochschwangeren Ehefrau?

Wenn die Geburt Jesu Christi während der Zeit des Laubhüttenfestes war, dann verstehen wir auch warum die Herbergen alle überfüllt waren und keinen Raum für Joseph und Maria boten. (Lk 2,7)

Denn zu den drei großen Festen mussten alle Israeliten nach Jerusalem pilgern.

Dreimal im Jahr soll alles männliche Volk bei dir vor dem Herrn, deinem Gott, erscheinen an dem Ort, den er erwählen wird: am Fest der ungesäuerten Brote und am Fest der Wochen und am Fest der Laubhütten. Aber niemand soll mit leeren Händen vor dem Herrn erscheinen, sondern jeder mit dem, was er geben kann, je nach dem Segen, den der Herr, dein Gott, dir gegeben hat. (5.Mo 16,16-17)

Als sich Joseph und Maria erfassen ließen, efüllten sich auch die Tage, dass Maria gebären sollte. Beide Ereignisse fanden also zur gleichen Zeit statt und wir können nun mit Sicherheit davon ausgehen, dass dies nicht in der (tiefsten) Winterzeit geschah!

Vielmehr geschah seine Geburt vermutlich während des Laubhüttenfestes.

 

Teil III - Wann wurde Christus wirklich geboren?

Wir können den 25.Dezember noch besser ausschließen, wenn wir verstehen und erkennen wann Christus wirklich geboren wurde. Wir haben im vorigen Teil bereits kurz angedeutet, dass seine Geburt vermutlich während der Zeit des Laubhüttenfestes stattfand. Wir können diese These nun weiter bekräftigen.

Das Wirken Jesu Christi

Jesus Christus hat insgesamt 3 1/2 Jahre lang hier auf Erden gewirkt. Es gibt viele Auslegungen dazu, manche behaupten es seien nur 2 1/2 Jahre gewesen und die genaue Untersuchung des Sachverhalts verdient einen eigenen Artikel. Es soll jedoch trotzdem kurz angeführt werden, warum eine Dienstzeit von 3 1/2 Jahren wahrscheinlicher ist.

Ermahnung zur Buße (Lukas 13,1-9)
Es waren aber zur selben Zeit etliche eingetroffen, die ihm von den Galiläern berichteten, deren Blut Pilatus mit ihren Opfern vermischt hatte.
Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Meint ihr, daß diese Galiläer größere Sünder gewesen sind als alle anderen Galiläer, weil sie so etwas erlitten haben?
Nein, sage ich euch; sondern wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle auch so umkommen!
Oder jene achtzehn, auf die der Turm in Siloah fiel und sie erschlug, meint ihr, daß diese schuldiger gewesen sind als alle anderen Leute, die in Jerusalem wohnen?
Nein, sage ich euch; sondern wenn ihr nicht Buße tut, so werdet ihr alle auch so umkommen!
Und er sagte dieses Gleichnis: Es hatte jemand einen Feigenbaum, der war in seinem Weinberg gepflanzt; und er kam und suchte Frucht darauf und fand keine.
Da sprach er zu dem Weingärtner: Siehe, drei Jahre komme ich und suche Frucht an diesem Feigenbaum und finde keine. Haue ihn ab! Warum macht er das Land unnütz?
Er aber antwortet und spricht zu ihm: Herr, laß ihn noch dieses Jahr, bis ich um ihn gegraben und Dünger gelegt habe, ob er vielleicht doch noch Frucht bringt — wenn nicht, so haue ihn danach ab!

In dem Gleichnis sind es eindeutig mehr als 3 Jahre Dienstzeit.
Auch im Buch Daniel finden wir einen Hinweis auf ein Wirken mit einer Dauer von 3 1/2 Jahren, dort steht geschrieben:

"Und er wird mit den Vielen einen festen Bund schließen eine Woche lang; und in der Mitte der Woche wird er Schlacht- und Speisopfer aufhören lassen, und neben dem Flügel werden Greuel der Verwüstung aufgestellt, und zwar bis die fest beschlossene Vernichtung sich über den Verwüster ergießt." (Daniel 9,27)

Eine Woche hat gewöhnlich 7 Tage. In der Mitte der Woche, wäre also nach 3 1/2 Tagen!

Es handelt sich hierbei um die 70 Jahrwochen aus dem Buch Daniel. Jede Woche steht für eine Zeitperiode von 7 Jahren. In der Mitte der Woche, also nach 3 1/2 Jahren wird er Schlacht- und Speisopfer aufhören lassen. Nach 3 1/2 Jahren seines Dienstes vollbringt Jesus sein Werk am Kreuz und richtet einen neuen Bund auf (Siehe auch Jesu Rede beim Abendmahl). Deswegen hören in der Mitte der "Woche" die Schlacht- und Speisopfer auf.

Im Prinzip spielt es für unsere Schlussfolgerung keine wesentliche Rolle, ob Jesus Chrirsut 2,5 Jahre oder 3,5 Jahre lang wirkte und predigte. Es kommt eigentlich in beiden Fällen das Gleiche dabei raus:

Als er mit seinem öffentlichen Dienst begonnen hat, war Jesus etwa 30 Jahre alt.

"Und Jesus war ungefähr 30 Jahre alt, als er begann..." (Luk 3,23)

Dies liegt daran, dass ein Mann erst mit 30 Jahren seine volle Mannesreife nach biblischem Maßstab erlangte. So wurden auch zu alttesamentlichen Zeiten nur Männer ab 30 Jahren gezählt bzw. für den Dienst berufen.

"Und der Herr redete zu Mose und zu Aaron und sprach: Stelle die Gesamtzahl der Söhne Kahats unter den Söhnen Levis fest, nach ihren Sippen, nach ihren Vaterhäusern, von 30 Jahren an und darüber, bis zum fünfzigsten Jahr, alle Diensttauglichen für das Werk an der Stiftshütte." (4.Mose 4,1-3)

Wir wissen, dass Jesus zur Zeit des Passah-Festes gekreuzigt wurde:

"Und am ersten Tag der ungesäuerten Brote, als man das Passahlamm schlachtete, sprachen seine Jünger zu ihm: Wo willst du, daß wir hingehen und das Passah zubereiten, damit du es essen kannst?" (Mk 14,12)

"Es kam aber der Tag der ungesäuerten Brote, an dem man das Passah schlachten mußte. Und er sandte Petrus und Johannes und sprach: Geht hin, bereitet uns das Passah, damit wir es essen können!" (Lk 22,7-8)

Wir wissen auch, dass das Passah-Fest am 14.Nisan stattfindet:

"Im ersten Monat, am vierzehnten [Tag] des Monats, zur Abendzeit, ist das Passah des Herrn." (3Mo 23,5)

"Aber am vierzehnten Tag des ersten Monats ist das Passah des Herrn;" (4Mo 28,16)

Wenn nun Jesus etwa 30 Jahre alt war, als er mit seinem Dienst begann und diesen 3 1/2 Jahre lang ausgeübt hat, dann war er ungefähr 33 1/2 Jahre alt, als er am Kreuz von Golgatha unsere Erlösung mit seinem Leben erkauft hat.

Da wir wissen, dass er zur Zeit des Passah-Festes gekreuzigt wurde und zu dieser Zeit 33 1/2 Jahre alt war, können wir nun vom 14.Nisan aus 33 1/2 Jahre zurückrechnen um sein ungefähres Geburtsdatum zu erhalten. So ermittlen wir als Geburtszeitpunkt die Mitte des Monats Tischri. Ob es nun 2,5 oder 3,5 Jahre Dienstzeit waren spielt keine wesentliche Rolle, da es heißt, dass er [Jesus] mit ungefähr 30 Jahren seinen Dienst begann. Man könnte also sogar einen Schaltmonat Adar-II genau in dem Geburtsjahr Jesu (oder genau in dem Jahr vor der Kreuzigung) annehmen und würde trotzdem ungefähr in die Zeit des Laubhüttenfestes gelangen. Auch wäre die Dienstzeit von 3 1/2 bzw. 2 1/2 Jahren weiterhin stimmig.

Die Dienstzeit Jesu Christi lässt uns also darauf schließen, dass er etwa in der Mitte des Monats Tischri geboren wurde.

Selbstverständlich haben wir hier nur einen ziemlich guten Anhaltspunkt, da jetzt sicher viele anfangen werden, die Aussage, "Er war ungefähr 30 Jahre alt", sehr weit auszudehnen. Trotzdem können wir den Monat Tischri als Geburtsmonat mit weiteren Textzeugen beglaubigen!

Der Dienst des Zacharias

Dafür kommen wir nun auf den vorher erwähnten Dienst des Zacharias zu sprechen. Durch Zacharias Tempeldienst können wir den vermuteten Zeitraum von Jesu Geburt bestätigen.

Zacharias, der Vater Johannes des Täufers, war ein Priester aus der Abteilung Abijas
In den Tagen des Herodes, des Königs von Judäa, lebte ein Priester mit Namen Zacharias, aus der Abteilung Abijas; und seine Frau war von den Töchtern Aarons, und ihr Name war Elisabeth. (Luk 1,5)

David unterteilte die Söhne Aarons (Priesterschaft) in 24 Priesterklassen (1. Chr 28:11-13 und 1. Chr 24:1-19) um einen geordneten Zeitplan zu erstellen nach welchem der Tempel des Herrn, das ganze Jahr über, besetzt werden konnte. Jede der 24 Priesterklassen würde ihren Dienst am Sabbath beginnen und beenden und zwar für eine Dienstzeit von 1 Woche (2. Chr 23:8 und 1. Chr 9:25).

Da wir im Wort finden, dass die Abteilung Abijas als achte Priesterklasse an der Reihe war, können wir fast auf den Tag genau ermitteln, in welcher Zeit Zacharias seinen Tempeldienst verrichtet hat und von dem Engel Gabriel besucht wurde.

Der jüdische Kalender beginnt im Frühling mit dem Monat Nissan.
Wir nehmen mal an, dass ein Jahr vor Jesu Geburt, der Nisan mit einem Sabbath als Wochentag begonnen hat. Falls es ein anderer Wochentag war, verschiebt sich das ganze um maximal 6 Tage, was nicht weiter tragisch ist für unsere Berechnung.

Monat Nisan Ijjar Siwan Tammus Aw Elul Tischri Cheschwan Kislew Tevet Schevat Adar
Nummer 1.Monat 2.Monat 3.Monat 4.Monat 5.Monat 6.Monat 7.Monat 8.Monat 9.Monat 10.Monat 11.Monat 12.Monat
Tag

































































































































































































































































































































































Fest

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Priesterklasse 1 2 Alle 3 4 5 6 7 8 Alle 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 1
Alle 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23
Sabbat-Woche 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50
Elisabeths Schwangerschaft








Elisabeth wird nach dem 4. Siwan schwanger und bringt Johannes den Täufer ungefähr am 25.Adar zur Welt, das ist der 25. Tag des 12.Monats!!!

in Monaten








1 2 3 4 5 6 7 8 9 10

in Wochen








1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 34 36 37 38 39 40


Die erste Priesterklasse, die Abteilung Jojarib, dient also die erste "Sabbathwoche" im Nissan.
Die zweite Sabbathwoche fällt dann der Familie Jedaja zu.
In der dritten Woche des Nissan ist das Passah-Fest, bei welchem alle Priester anwesend sein mussten um ihren Dienst zu verrichten.
Somit ist die dritte Priesterklasse, die Abteilung Harim, erst in der vierten Sabbathwoche an der Reihe.
In der 9. Sabbathwoche wäre dann die achte Priesterklasse, also die Abteilung Abija, an der Reihe den Tempeldienst zu verrichten.

Durch diese Anordnung wiederholt sich der Zyklus des Tempeldienstes nachdem die 24 Abteilungen ihren Dienst verrichtet haben. So musste jede Priesterklasse innerhalb eines Jahres zwei mal den Tempeldienst ausüben, zusätzlich zu den 3 großen und bedeutenden Festen.

Dreimal im Jahr soll alles männliche Volk bei dir vor dem Herrn, deinem Gott, erscheinen an dem Ort, den er erwählen wird: am Fest der ungesäuerten Brote und am Fest der Wochen und am Fest der Laubhütten. Aber niemand soll mit leeren Händen vor dem Herrn erscheinen, sondern jeder mit dem, was er geben kann, je nach dem Segen, den der Herr, dein Gott, dir gegeben hat. (5.Mose 16-17)

Von da an opferte Salomo dem Herrn Brandopfer auf dem Altar des Herrn, den er vor der Halle gebaut hatte,
was an jedem Tag zu opfern war nach dem Gesetz Moses, an den Sabbaten und Neumonden und an den Festzeiten, dreimal im Jahr, nämlich am Fest der ungesäuerten Brote, am Wochenfest und am Laubhüttenfest.
Und er bestimmte die Abteilungen der Priester, wie sein Vater David sie geordnet hatte, zu ihrem Dienst, und die Leviten zu ihren Aufgaben, um zu loben und zu dienen vor den Priestern, wie es jeder Tag erforderte; und die Torhüter nach ihren Abteilungen zu jedem Tor; denn so hatte es David, der Mann Gottes, geboten.
Und sie wichen nicht ab vom Gebot des Königs betreffs der Priester und Leviten, in keinem Wort, auch hinsichtlich der Schätze nicht.
(2.Chronik 8,12-15)

Dadurch errechnet sich folgende Gesamtzeit für den Tempeldienst in einem gewöhnlichen Kalenderjahr:

24 Wochen Tempeldienst der 24 Priesterklassen (1.Runde)
+ 1 Woche für das Passah-Fest
+ 1 Woche für das Wochenfest (möglicherweise auch nur 1-2 Tage)
+ 1 Woche für das Laubhüttenfest
+ 24 Wochen Tempeldienst der 24 Priesterklassen (2. Runde)

Das sind zusammengerechnet 357 oder aber 351 Tage.

(24 + 1 + 1 + 1 + 24) * 7 = 357 [Tage]
(24 + 1 + 1 + 24) * 7 + 1 = 351 [Tage]

Ein biblisches Jahr besteht aus 12 Mondmonaten mit jeweils 29 bzw. 30 Tagen. Dies ergibt insgesamt 354 Tage.

12 * 29,5 = 354 [Tage]

(Wissenswertes: 354 Tage sind 11 Tage weniger als bei einem Sonnenjahr mit 365 Tagen. Der Ausgleich wird im jüdischen Kalender durch eine Schaltregelung geschaffen. Daher werden innerhalb von 19 Jahren die Jahre 3, 6, 8, 11, 14, 17 und 19 zu Schaltjahren mit jeweils einem zusätzlichen Monat von 30 Tagen. Dieser Schalt-Monat wird vor dem Monat Adar eingefügt. Der eigentliche Adar wird dann „We-Adar“ („Und-Adar“), „Adar-scheni“ („zweiter Adar“) oder einfach „Adar II“ genannt. So entstehen zwölf Gemeinjahre mit je zwölf Monaten und sieben Schaltjahre mit je 13 Monaten, die alle nach der Schaltregel des Mondjahres wiederum „regulär“, „übermäßig“ oder „vermindert“ sein können. Dadurch wird das jüdische Kalenderjahr so angepasst, dass seine durchschnittliche Länge von 365,2468 Tagen (365 Tage, 5 Stunden, 55 Minuten und 25 Sekunden) fast exakt der Länge eines Sonnenjahres mit 365,2422 Tagen entspricht. Erst nach 219 Jahren tritt eine geringfügige Abweichung von einem Tag auf.)

Da wir zuvor sichergestellt haben, dass in Lukas 1,26 nur der 6.Schwangerschaftsmonat Elisabeths gemeint sein kann, können wir die Zeitspanne für Marias Empfängnis noch exakter ausrechnen und auf etwa 2 Monate reduzieren:

1 2 3 4 5 6. Schwangerschaftsmonat 7 8 9 10
28 28 28 28 28 28 Tage 28 28 28 28





1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28



Elisabeths Schwangerschaft
Elisabeth hat 140 Tage Schwangerschaft hinter sich und befindet sich ein Tag später am Anfang des 6. Schwangerschaftsmonats. An diesem Tag erscheint dann auch der Engel Gabriel

Gabriel

Zeitspanne für Marias Empfängnis durch den heiligen Geist, wenn Gabriel am ersten Tag des 6. Schwangerschaftsmonats (141. Schwangerschaftstag) erscheint. Die Zeitspanne beträgt maximal etwa 2 Monate Marias Aufenthalt bei Elisabeth (etwa 3 Monate) danach wird Johannes der Täufer geboren G e b u r t
S Gabriel Zeitraum für Empfängnis Marias Marias Aufenthalt bei Elisabeth (etwa 3 Monate) danach wird Johannes der Täufer geboren G e b u r t

 

Maria wurde also im 6. oder 7. Schwangerschaftsmonat Elisabeths selbst vom heiligen Geist schwanger!
Dies wollen wir uns nochmal in der Grafik von Zacharias Tempeldienst verdeutlichen:

Monat Nisan Ijjar Siwan Tammus Aw Elul Tischri Cheschwan Kislew Tevet Schevat Adar
Nummer 1.Monat 2.Monat 3.Monat 4.Monat 5.Monat 6.Monat 7.Monat 8.Monat 9.Monat 10.Monat 11.Monat 12.Monat
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Priesterklasse 1 2 Alle 3 4 5 6 7 8 Alle 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 1
Alle 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23
Sabbat-Woche 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50
Elisabeths Schwangerschaft


Elisabeth wird nach dem 4. Siwan schwanger und bringt Johannes den Täufer ungefähr am 25.Adar zur Welt, das ist der 25. Tag des 12.Monats!!!

in Monaten


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Marias Schwangerschaft Marias Schwangerschaft bis zur Geburt Jesu im Monat Tischri

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Zeitspanne von Marias Empfängnis

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Marias erste Schwangerschaftsmonate
in Monaten 4 5 6 7 8 9 10
1 2 3 4
in Wochen 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13

Wir haben bereits vorher gezeigt, dass Jesus etwa in der Mitte des Monats Tischri geboren wurde. In der Mitte dieses Monats, genauer gesagt am 15.Tag, findet das Laubhüttenfest statt! Nun können wir auch in dieser Grafik erkennen, wie perfekt es passt, dass Jesus etwa genau zur Zeit des Laubhüttenfestes zur Welt gekommen ist!

Selbstverständlich wäre, wenn wir ausschließlich den Tempeldienst des Zacharias zur Rate ziehen, auch eine Geburt 1-2 Monate früher möglich. Wenn wir jedoch alle bisher aufgeführten Argumente zusammenfassen, wird eine Geburt zu einem anderen Zeitpunkt als dem Laubhüttenfest immer unwahrscheinlicher und unlogischer!

 

Das Laubhüttenfest und der Versöhnungstag

Wir haben den Zeitraum der Geburt Jesu Christi sehr weit eingeschränkt. Nun sollte es für jeden aufrichtig Suchenden immer deutlicher zu erkennen sein, dass sich Christi Geburt während dem Laubhüttenfestest ereignete. Das hat vielerlei Gründe:

Zum einen findet das Fest selbstverständlich in dem von uns eingegrenzten Zeitraum (5. bis 7. Monat des jüdischen Kalenders) statt.

Rede zu den Kindern Israels und sprich: Am fünfzehnten Tag dieses siebten Monats soll dem Herrn das Laubhüttenfest gefeiert werden, sieben Tage lang. (3.Mo 23,34)

Zum anderen gibt es viele weitere Indizien, die dafür sprechen.

Versöhnungstag

Im siebten Monat findet 5 Tage vor dem Laubhüttenfest auch der Versöhnungstages statt. (3.Mose 23,26-32)

Und der Herr redete zu Mose und sprach: Am zehnten [Tag] in diesem siebten Monat ist der Versöhnungstag, der soll euch eine heilige Versammlung sein; und ihr sollt eure Seelen demütigen und dem Herrn ein Feueropfer darbringen; und ihr sollt an diesem Tag keine Arbeit verrichten, denn es ist der Versöhnungstag, um Sühnung für euch zu erwirken vor dem Herrn, eurem Gott. (3.Mose 23,26-28)

Dass Jesus Sühnung für uns erwirkt hat, muss ja nicht weiter erläutert werden.

Das Wort hat unter uns "gewohnt"

Ein weiteres Indiz das Wort für "hat unter uns gewohnt" kann auch Hütte bedeuten.
Während dem Laubhüttenfest sollten die Kinder Israels eine Woche lang in Laubhütten wohnen.

Und sie fanden im Gesetz, das der Herr durch Mose geboten hatte, geschrieben, daß die Kinder Israels am Fest im siebten Monat in Laubhütten wohnen sollten. (Neh 8,14)

Sieben Tage lang sollt ihr in Laubhütten wohnen; alle Einheimischen in Israel sollen in Laubhütten wohnen, (3.Mo 23,42)

 

Das Fest der großen Freude

Ein weiteres Indiz: Fest der Freude:

Ihr sollt aber am ersten Tag Früchte nehmen von schönen Bäumen, Palmenzweige und Zweige von dichtbelaubten Bäumen und Bachweiden, und ihr sollt euch sieben Tage lang freuen vor dem Herrn, eurem Gott.
Und so sollt ihr dem Herrn das Fest halten, sieben Tage lang im Jahr. Das soll eine ewige Ordnung sein für eure [künftigen] Geschlechter, daß ihr dieses im siebten Monat feiert.
(3.Mose 23,40-41)

- Wir verkünden euch große Freude (Lk usw.)

 

 

fand mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit am ersten Tag des Laubhüttenfestes statt. Wir haben vorh

Viele weitere Indizien sprechen für eine Geburt am Laubhüttenfest, wie zum Beispiel der nächste Punkt, welches ich das vollkommene Zeugnis Gottes nenne.

Das vollkommene Zeugnis Gottes

Es ist sehr interessant, wie perfekt Gott Zeugnis von seinem Sohn gegeben hat.

Die Geburt Jesu Christi fand während dem Laubhüttenfest statt.
Die Kreuzigung Jesu Christi fand während dem Fest der ungesäuerten Brote (Passah) statt.
Die Auferstehung Jesu Christi fand auch während dem Fest der ungesäuerten Brote (Passah) statt.
Die Ausgießung des heiligen Geistes fand während dem Wochenfest statt.

Das Geniale dabei ist, dass diese Geschehnisse - in welchen Gott Zeugnis über seinen Sohn Jesus Christus abgelegt hat - immer während eines der 3 großen Feste stattfanden und deswegen zu dieser Zeit immer die gesamte Priesterschaft und alles männliche Volk in Jerusalem versammelt waren!

Zeugnis bei der Kreuzigung

Während der Kreuzigung Jesu Christi waren somit alle Priester für den Dienst im Tempel eingeteilt!
Somit konnten alle hautnah miterleben wie der Vorhang im Tempel entzwei riß.
Und siehe, der Vorhang im Tempel riß von oben bis unten entzwei, und die Erde erbebte, und die Felsen spalteten sich. (Mt 27,51)

Während der Kreuzigung Jesu Christi waren alle Israeliten in Jerusalem!
Somit hätten alle Israeliten seine Kreuzigung mitansehen und wie der Hauptmann ausrufen können:
Als aber der Hauptmann und die, welche mit ihm Jesus bewachten, das Erdbeben sahen und was da geschah, fürchteten sie sich sehr und sprachen: Wahrhaftig, dieser war Gottes Sohn! (Mt 27,54)

Als aber der Hauptmann, der ihm gegenüberstand, sah, daß er so schrie und verschied, sprach er: Wahrhaftig, dieser Mensch war Gottes Sohn! (Mk 15,39)

Zeugnis bei der Auferstehung

Während der Auferstehung Jesu Christi waren immer noch alle Priester für den Dienst im Tempel eingeteilt!
Somit hätten alle das Zeugnis der Wachen annehmen können:

Während sie aber hingingen, siehe, da kamen etliche von der Wache in die Stadt und verkündeten den obersten Priestern alles, was geschehen war. Diese versammelten sich samt den Ältesten, und nachdem sie Rat gehalten hatten, gaben sie den Kriegsknechten Geld genug und sprachen: Sagt, seine Jünger sind bei Nacht gekommen und haben ihn gestohlen, während wir schliefen. Und wenn dies vor den Statthalter kommt, so wollen wir ihn besänftigen und machen, daß ihr ohne Sorge sein könnt. Sie aber nahmen das Geld und machten es so, wie sie belehrt worden waren. Und so wurde dieses Wort unter den Juden verbreitet bis zum heutigen Tag.
(Mt 28,11-15)

Während der Auferstehung Jesu Christi waren immer noch alle Israeliten in Jerusalem!
Jeder Israelit hatte somit die Gelegenheit sich selbst, mit seinen eigenen Augen, von dem leeren Grab zu überzeugen!
Nun gingen Petrus und der andere Jünger hinaus und begaben sich zu dem Grab.
Die beiden liefen aber miteinander, und der andere Jünger lief voraus, schneller als Petrus, und kam zuerst zum Grab,
und er beugte sich hinein und sah die leinenen Tücher daliegen, ging jedoch nicht hinein.
Da kommt Simon Petrus, der ihm folgte, und geht in das Grab hinein und sieht die Tücher daliegen
und das Schweißtuch, das auf seinem Haupt war, nicht bei den Tüchern liegen, sondern für sich zusammengewickelt an einem besonderen Ort
.
Darauf ging auch der andere Jünger hinein, der zuerst zum Grab gekommen war, und er sah und glaubte.
Denn sie verstanden die Schrift noch nicht, daß er aus den Toten auferstehen müsse.
Nun gingen die Jünger wieder heim.
(Joh 20,3-10)

Zeugnis bei der Ausgießung des heiligen Geistes

Während der Ausgießung des heiligen Geistes waren erneut alle Priester für den Dienst im Tempel eingeteilt!
Während der Ausgießung des heiligen Geistes waren erneut alle Israeliten in Jerusalem!

"Aber auch viele fromme Juden aus aller Welt waren nach Jerusalem gekommen (Apg 2,5). Vor den Augen Tausender Juden goss Er seinen heiligen Geist über die Jünger aus! Denken wir dabei auch an das Brausen wie von einem großen Sturm, welches zu hören und zu spüren war. Oder an das Feuer, welches herabkam und auf den Köpfen der Jünger zu sehen war aber nichts verbrannte. Das erinnert an den brennenden Dornenbusch!

Die Jünger begannen in fremden Sprachen zu reden, sodass sie von den ausländischen Juden verstanden wurden, die das alles gar nicht fassen konnten. Petrus wurde von dem Moment an zu einem großartigen Prediger und seine erste große Rede hielt er hier in diesem Chaos mit dem Ergebnis, dass allein an diesem Tag, an Schawuot, ca. 3000 Menschen zum Glauben an Jesus kamen (Apg 2,14-41)! Das muss man sich tatsächlich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen!"

Welch ein starkes Zeugnis Gott doch jedes mal von seinem Sohn gegeben hat, als praktisch das ganze Haus Israel in Jerusalem versammelt war! Somit ist es nur logisch und konsequent, dass Gott auch bei der Geburt seines Sohnes das ganze Haus Israel versammelt hat.

Zeugnis bei der Geburt

Wer behauptet, Jesu Geburt sei wichtig (und das ist sie auf jeden Fall!), der kann gar nicht anders als zu sagen:
Die Geburt Jesu Christi muss während des Laubhüttenfestes stattgefunden haben!
Denn nur wenn Jesus während dem Laubhüttenfest geboren wurde, können wir erneut ein Zeugnis Gottes ausrufen, welches das ganze Haus Israel umfasst und sagen:

Während der Geburt Jesu waren alle Priester für den Dienst im Tempel eingeteilt!
Während der Geburt Jesu waren alle Israeliten in Jerusalem!

Nicht zu vergessen, dass Jesus am 8.Tag nach seiner Geburt, welcher in seinem Fall auch der 8. und abschließende Tag des Laubhüttenfestes war, beschnitten wurde! Welchen besseren Zeitpunkt hätte Gott sich wohl für die Beschneidung seines Sohnes erwählen können, als wenn das ganze Haus Israel in Jerusalem versammelt ist? Somit können wir hinzufügen:
Auch während der Beschneidung Jesu Christi waren alle Israeliten in Jerusalem!

 



 

 

Teil IV - Woher kommt das Datum des 25. Dezembers wirklich?

Der Gott der Bibel ist allmächtig und allwissend. Alles hat durch ihn Bestand.
Nichts kann ohne seine Einwilligung geschehen. Bibeltreue Christen wissen, dass es keine Zufälle gibt. Alles hat einen bestimmten Zweck, auch wenn wir diesen oftmals nicht erkennen können.

So ist es auch kein Zufall, dass das alte Testament in hebräischer Sprache verfasst wurde. Denn die Juden wurden von Gott auserwählt um sein Wort (zumindest das alte Testament) zu bewahren. Doch worauf will ich hinaus?

In jüdischer Tradition ist es sehr weit verbreitet, den hebräischen Buchstaben einen Zahlenwert zuzuordnen. Folglich kann man von jedem hebräischen Wort eine Summe ausrechnen indem man die einzelnen Buchstabenwerte zusammenzählt.
Man nennt dies Gematrie (http://de.wikipedia.org/wiki/Gematrie).
"Die Gematrie beruht auf der Tatsache, dass im griechischen und im hebräischen Alphabet wie auch in der Vorgängerschrift des modernen Arabischen keine speziellen Zahlzeichen existierten, sondern stattdessen die Buchstaben selbst verwendet wurden. Daher kann jedes Wort auch als eine Gruppe von Zahlzeichen gelesen werden."

 

... In Bearbeitung ...

Und das ist nicht verwunderlich, denn der Satan selbst verkleidet sich als ein Engel des Lichts. (2Kor 11,14)

Samuel aber sprach zu Saul: Hat der Herr dasselbe Wohlgefallen an Schlachtopfern und Brandopfern wie daran, daß man der Stimme des Herrn gehorcht? Siehe, Gehorsam ist besser als Schlachtopfer und Folgsamkeit besser als das Fett von Widdern! Denn Ungehorsam ist [wie] die Sünde der Wahrsagerei, und Widerspenstigkeit ist [wie] Abgötterei und Götzendienst. Weil du nun das Wort des Herrn verworfen hast, so hat er dich verworfen, daß du nicht mehr König sein sollst!
Da sprach Saul zu Samuel: Ich habe gesündigt, daß ich den Befehl des Herrn und deine Worte übertreten habe; denn ich fürchtete das Volk und gehorchte seiner Stimme!
Nun aber vergib mir doch meine Sünde und kehre mit mir um, damit ich den Herrn anbete!
(1.Sam 15,22-25)

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